Spinnen und mehr bei Jörg Dallmann

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Infos zum Thaiboxen


   •   Die Geschichte des        Thaiboxens

   •   Merkmale des        Thaiboxens

   •   Thaiboxen und Ich

   •   Videoschnitt        Thaiboxen

   •   Kampf im Gym





Mein Sport: Thaiboxen (Muay Thai)

Thaiboxen oder auch Muay Thai ist der härteste (waffenlose) Kampfsport der Welt. Thaiboxen erfreut sich seit Jahren einer stets wachsender Beliebtheit. Das hängt vielleicht damit zusammen, daß die Medienpräsenz in Deutschland stark gewachsen ist. In Thailand ist es Nationalsport, ähnlich wie in Eurpoa der Fussball. Auf dem größten Finale der gemischten Kampfkünste (K 1) kommen bis zu 80.000 Zuschauer in den ausverkauften Tokio Drom, wo Kämpfer aus den unterschiedlichsten Kampfsportarten aufeinander treffen. Dabei haben Thai- und Kickboxer den mit Abstand größten Erfolg Jahr um Jahr zu verzeichnen.

Aber was ist eigentlich Muay Thai? Thaiboxen zählt zu den ältesten Kampfsportarten. Es gibt Aufzeichnungen aus dem Jahre 1560, die die Existenz des Thaiboxens belegen. Thaiboxen ist im Krieg entstanden, wenn Waffen unbrauchbar waren und die Soldaten mit bloßen Händen und Füssen mitein- ander kämpften. Somit entstand das Kickboxen und das klassische Boxen aus                           Mein Sport: Muay Thai!
dem Thaiboxen und nicht umgekehrt.

   Der erste offizielle Ring wurde 1921 genutzt und 1929 wurden zum ersten Mal    Boxhandschuhe verwendet. Zuvor hatte man nur mit Handbandagengekämpft. Der    Tiefschutz wurde aus Kokosnussschalen gefertigt. Als Zeitmass für einen Durchgang    galt bis 1929 eine Kokosnussschale, welche ein Loch hatte und ins Wasser gelegt    wurde. Ging die Schale unter, war der Durchgang beendet. Ab diesem Jahr wurden    festgelegte Rundenzeiten eingeführt, je nach Gewichtsklasse zwischen 2×2 Minuten    bis maximal 5×3 Minuten.

   Stilistisch auffällige Merkmale des Muay Thai sind Ellenbogen, Knietechniken und das    Clinchen. Die für Muay Thai bekannteste Technik ist der Kick mit dem blanken    Schienbein, meist auf den Oberschenkel oder Rippenbereich gezielt. Je nach    Reglement und Profistufe des Kämpfers können Knietritte zum Kopf zulässig sein. Dabei darf der Kopf des Gegners mit den Fäusten Richtung Boden gezogen werden. Beim Clinchen halten sich die Gegner im Stehen, versuchen sich aus dem Gleichgewicht zu bringen und treten mit den Knien gegen den Oberkörper oder die Oberschenkel des Gegners. Einige Reglements lassen das Fangen und anschließende Halten des gegnerischen Beines zu. Aufgrund des hohen Verletzungsrisikos durch Ellenbogen- und Knietechniken wird Muay Thai als eine der härtesten Kampfsportarten der Welt bezeichnet. Die Faustschlagtechniken sind ähnlich dem traditionellen europäischen Boxen, es sind aber auch Schläge aus der Drehung zulässig, wobei der Kopf des Gegners mit dem Faustrücken getroffen wird. Einige Stilarten erlauben Würfe. Da die meisten Muay-Thai-Würfe sehr gefährlich sind, verbieten die meisten Regelwerke sie jedoch. Andere asiatische Kampfkünste hatten niemals einen großen Einfluss auf die Thailändische, Kampfsportart aus dem Krieg, weil die eigene Technik so ausgereift war, dass die Thais keinen Sinn darin sahen, ihr fremde Techniken hinzuzufügen. ...Beispiel fällig?


Hier ein Beispielsvideo:                 >>>> Video - some Muay Thai!



Boxhandschuhe 14 Unzen 09/07    ein wenig näher betrachtet 09/07      wichtig - Bandagen! 09/07          Knie zum Kopf des Gegners 09/07



          Middle Kick 09/07                          in Rechtsauslage 09/07                       Ellbow Punch 09/07                            Ellbow Spear 09/07



     Muay Thai Tattoo 09/07                            im Clinch 06/08                           Knie gegen Organe 06/08             Angriff gegen das Knie 06/08



Blaues Auge nach Sparring 06/08   Fyling Knee gegen Körper 06/08           harte Lowkicks 06/08                  bißchen Nachdehnen 06/08



Highkick in Richtung Kopf 06/08       Well Done - 5 times a week


Thaiboxen and me - or made by Klaus Waschkewitz!

Ich bin nur durch Zufall zum Thaiboxen gekommen, als ich immer fasziniert die im Fernsehen übertragen Veranstaltungen ange- sehen habe. Irgendwann war der Wunsch Thaiboxen zu lernen so stark, daß ich mich nach einer Schule, einem sogenannten Gym umschaute. Einige Angebote fand ich bereits nach kurzer Zeit. Doch für welches Gym sich entscheiden? Mir hat die Internetpräsenz des Duisburger "Masters Gym" am Besten gefallen. Da ist dieser Kerl, Klaus Waschkewitz - 13. Khan im Muay Thai und Welt- meister im Karate Bruchtest. Ein Mann, der als Trainer, als der erfolgreichste Thaiboxtrainer in Deutschland gilt und der mit Stefan Leko einen der 10 weltbesten Kämpfer rausgebracht hat. Das war beeindruckend! Dann ist das Gym keine 15 Minuten von mir ent- fernt. Also ran! Hin zum Probetraining!

Wie ich im Gym angekommen bin, saß da ein waschechter Waschkewitz am Eingang und ich fragte etwas zurückhaltend...ja, also ich würde gerne mal bei Euch mittrainieren? KW meinte nur: Ok, zieh dir Schlappen an und eine kurze Hose und dann kannst Du Dich auf den Matten schon mal warm machen. Ok, das war easy. Als ich in die riesige Trainingshalle reinkam, war ich erst beeindruckt. Da hingen bestimmt 40 Sandsäcke an denen sich die Jungs aufwärmten und bei jedem Kick knallte es durch die Halle. Da stand ein rich- tiger Boxring, den ich zuvor noch nie, außer im TV gesehen habe und ein richtiger Free Fight Käfig. Wow, beeindruckt machte ich mich warm und schloß dabei erste Connections.

Die ersten Trainings in der Anfängergruppe waren für mich qualvoll hart. Wenn ich auch super glücklich war, wenn ich total am Ende meiner Kräfte war und mir von den Übungen teilweise so schlecht war, daß ich mich beinahe übergeben mußte war es trotzdem richtig geil! Ich wußte von nichts kommt nichts, aber ich wußte auch: Ich habe meinen Sport gefunden!! Einen Sport der sehr viel Disziplin von einem verlangt und der anders als andere Sportarten einem wirklich alles ab verlangt.

So entwickelte sich mit einiger Zeit ein Erfolgserlebnis. Ich habe deutlich gespürt, wie ich fitter wurde, wie die Zirkeltrainings mir nicht mehr so viel ausmachten und ich habe einge blutfrische Anfänger, wie ich ganz am Anfang auch einer war aufgeben sehen. Die Waage purzelte nach paar Monaten auf 98 kg bei 1,93 Meter und da waren natürlich die Profis, die mir immer wieder Grund gaben ein Ziel zu verfolgen, ob ich es jemals so weit schaffe, oder auch nicht. Tatsache ist: Alle Jungs sind schwer in Ordnung und halten zusammen. Ein gutes Gefühl. Ich habe mit der Zeit auch mein persönliches Vorbild ausgemacht: Einen 17 jährigen Tayfun Karci, der seit vielen Jahren dabei ist und als eines der größten Nachwuchstalente im Stall Waschkewitzs gilt. Beeindruckend, was der Junge drauf hat. Ich kann nur jedem empfehlen sich bei Möglichkeit einen Kampf von ihm anzusehen. Seine Schnelligkeit, Kraft und der Intellekt im Ring läßt mich immer wieder blass werden. Tayfun zu ehren hier ein Videomitschnitt aus einem seiner Kämpfe. Tayfun: Blaue Hose mit weißen Streifen. Ich hoffe er schafft einmal den Durchbruch bis ins K1-Max.

                                                                         

                                               >>>> Kampfvideo Masters Fight Night ´07