Spinnen und mehr bei Jörg Dallmann
Beim Thema Musik scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Ich will erst gar nicht über unterschiedliche Musikrichtungen urteilen, denn ich höre so ziemlich alles, was "gut" ist. Was nun wirklich "gut" ist, sei jedem selber überlassen. Bei mir reflektiert sich das in vielen Genren der Musik. Allerdings lebe ich keine Musikrichtung freakartig aus, was den Klamottenstil angeht.
Was ich allerdings in der heutigen Zeit sehr schätze ist Hand-made-Music. Also Musik, die nicht durch Klangcomputer geflossen ist. Ich finde es so richtig geil, wenn ein Interpret noch improvisieren kann. Hält man Angus Young eine Gitarre in die Hand, so würde er ein geiles Solo nach dem anderen drauf los ballern. Eine Ikone, ein Talent, ein Genie. Im Gegensatz dazu amüsiert es mich, wenn ich die Pop Sternchen der Charts anhöre. Nummern, die in 2 Tagen am Computer getunt worden sind. Keine persönlicheNote dahinter. Jede Stimme klingt gut, wenn man sie nur richtig am Klangcomputer bearbeitet.
Deshalb beschäftige ich mich auf dieser Seite auch nur mit dem Thema Handmade-Music. In den nun folgenden Kapiteln erfahrt Ihr
mehr über meine musikalischen Versuchungen, meine Gitarren und vor allem eine ganze Menge zu
dem Thema was Ihr zu beachten habt, wenn Ihr mit dem Gitarre spielen anfangen wollt. Egal ob klassisch, oder mit
einem 100 Watt Amp, der Euer Hosenbein bei jedem Anschlag auf Eurer "Lucille", wie B.B. King liebevoll seine
Gitarre nannte flattern läßt. Viel Spaß! Angus Young mit seiner "Gibson SG"
Meine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte ich, soweit ich daß noch zeitlich korrekt einschätzen kann auf einer schrecklich pfeifenden Blockflöte. Um mich zu verteidigen sei dazu gesagt, daß ich da noch im Kindergartenalter war und wohl eher dazu genötigt worden bin, als aus freien Stücken damit begann. Das trug außerdem nicht dazu bei Freude an der Musik zu empfinden und so verstrichen erstmal einige Jahre.
Irgendwann, etwa mit 10 Jahren beschlossen meine Eltern mich zusammen mit meiner Schwester in einer Musikschule für Orgelunterricht anzumelden. Warum grade eine Orgel? Nun ja, mein Vater besaß zu dieser Zeit eine elektronische Böhm Orgel, auf der meine Schwester und ich ohne einen Plan davon zu haben rumhämmerten und alle möglichen Dreh,- und Schieberegler verdrehten und uns an den coolen Sounds erfreuten, die das Gerät machte. Irgendwie kam mein Vater dann zum Entschluss uns in einer Musikschule, bei einem alten Orgel-Opi anzumelden, der zugegeben richtig geil spielen konnte. Zunächst war es auch recht gut und meine Schwester und ich machten Fortschritte. Dabei fiel meinem Musiklehrer nie auf, daß ich niemals nach Noten spielte. Das Notenheft diente mir immer nur zum einstudieren neuer Lieder. Denn bis heute habe ich ein großes Talent dafür Lieder, die ich mir einmal eingeprägt habe aus dem Gedächtnis zu spielen. Dabei stelle ich mir einfach vor, wie die Note klingt, die ich anspielen werde. Daraus entwickelt sich dann ein Notenkonzept nach dem ich spiele. Ich könnte niemals spielen und dabei Noten lesen. Meiner Meinung reicht meine Auffassungsgabe dafür nicht aus so viele Dinge gleichzeitig zu tun.
Mit der Übernahme der Musikschule gerieten meine Schwester und ich an eine fette Musiklehrerin, die aussah, als wenn sie kleine Kinder frißt. Außerdem war sie strenger als Orgel-Opi und ihr fiel gleich in der ersten Stunde auf, daß ich nie auf das Notenheft beim spielen guckte. Zu der Zeit konnten meine Schwester und ich schon recht gut spielen. Selbst Terze waren kein Problem. Allerdings verflüchtigte sich die Lust am spielen mit der neuen Musiklehrerin. So verweigerten wir jegliche Kooperation mit "Miss Molly" und hörten schließlich ganz zu spielen auf.
Darauf hin vergingen sehr viele Jahre, bis irgenwann bei Quelle eine Gitarre zum Kauf angeboten wurde. Klar, nichts besonderes, aber irgendwie sah sie nach Gitarre aus und schon war die Bestellung abgeschickt. Ohne irgendeine Ahnung von Gitarren zu haben probierte ich sie aus und lernte nach Peter Bursch Akkord für Akkord das Gitarre spielen. Im Klang der Gitarre lag so viel, daß ich mich selber wunderte, daß ich jeden Tag spielte. Ich wurde innerhalb von einem Jahr besser und besser und schließlich machte das Spielen so viel Spaß, daß ich mich daran festbiß. Ich hatte mein Lieblingsinstrument gefunden. "El Gitarra" - natürlich beneidete ich die spanischen Spieler, von denen ich wußte, daß ich niemals so gut werden würde wie sie. Aber mit dem Gefühl ein Instrument in der Hand zu haben, was einen tollen Klang besitzt, den man selber erzeugt und auch wenn man Fehler im Spiel hat so gab die Gitarre mir doch viel Kraft. Sogar in der Psychiatrie spielte ich Gitarre. Das hat mich mit am Leben gehalten, denn außer der Gitarre stand da noch ein Klavier auf dem ich auch spielte. Ein übrigens meiner Meinung auch sehr ausdruckkräftiges Instrument.
Bis heute spiele ich nun Gitarre und staune jedes mal aufs Neue über den tollen Klang. Aus der Gitarre von Quelle wurde eine "Yamaha CG 151-S" und um meine Leidenschaft für AC DC zu befriedigen leistete ich mir außerdem eine E-Gitarre auf der ich etwa im Verhältnis 40 zu 60 zur akkustischen Gitarre spiele. Was für mich damit angefangen hat irgendwann "Knocking on Heavens Door" spielen zu können ist zu einem sehr großen Hobby neben den Spinnen geworden.
Abgesehen für welches Instrument Ihr Euch interessiert. Zunächst wird es Euch sicher schwer fallen unter dem großen Angebot an Instrumenten das Richtige zu finden. Solltet Ihr Euch für Gitarren interessieren, so kann ich Euch eine erhebliche Hilfe bei der Qual der Wahl geben. Denn insbesondere bei Gitarren gibt es ein großes Angebotsspektrum mit nicht grade unbedeutenden Unterschieden. Dies gilt für Akkustikgitarren genauso wie für E-Gitarren.
Fangen wir einmal mit den 3 grundsätzlichen Unterschieden an. Da wäre zum einen die Konzertgitarre. Sie ist die Älteste unter allen Gitarren. Auf Ihr ist das Gitarre lernen besonders empfehlenswert. Die Saiten liegen weit auseinander, so daß Ihr beim Erlernen es leichter habt mit den Fingern Akkorde zu greifen. Außerdem sind sie Saiten aus Nylon, was am Anfang Eure Finger schont.
Etwas schwerer habt Ihr es schon bei einer Western Gitarre. Sie
ist im allgemeinen breiter und stabiler gebaut, als die Konzertgitarre. Außer- Mein Verstärker und E-Gitarre, daneben Konzertgitarre
dem liegen die Saiten viel enger beieinander, was das Greifen am An-
fang um einiges Schwieriger macht. Dafür klingt die Western Gitarre besser. Das liegt zum einen auch daran, daß die Saiten
aus Stahl gefertigt sind und dadurch besser schwingen. Es ist zu Anfang aber eine große Belastung für Eure Finger.
Dann wäre da noch die E-Gitarre. Sie ist soundtechnisch am vielfältigsten, hat aber was Saitenabstand und Material der Saiten angeht die gleichen Vor- und Nachteile wie eine Folkgitarre. Zudem braucht Ihr noch einen sogenannten Verstärker oder Amp und etwas Übung daran und an Eurer Gitarre Einstellungen vorzunehmen.
In jedem Fall sollte die Gitarre, die Ihr spielt technisch einwandfrei und auch optisch Euren Vorstellungen entsprechen.
Probiert auch unterschiedliche Hölzer aus. Denn jede Holzart klingt anders.
Achtet auf die Saitenlage: Wenn Ihr die Saiten im 1. und im 12. Bund gleichzeitig hinunter drückt, dann sollte der Abstand der Saiten zum Bundstäbchen im 7. Bund nicht größer als 0,4 mm sein. Es gilt auch: Wenn Du die Saiten im 3. Bund herunter drückst, dann sollte der Abstand zwischen 1. Bundstäbchen und Saite nur so groß sein, daß ein Blatt Papier dazwischen paßt.
Die Konzertgiatrre ist praktisch die typische Anfängergitarre. Das sagt allerdings nichts über deren Qulität aus. Es ist schlicht die geeignetste Gitarre zum lernen. Außerdem schlägt sie preislich, wenn man den selben Qualitätsstandard nimmt nicht so hoch ein und Ihr habt trotzdem Eure Freude daran.
Konzertgitarren werden mit Nylonsaiten bestückt. Nylonsaiten gibt es viele. Man
unterscheidet aber grundlegend in 3 Saitenstärken: weich, mittel und hart. Was
für Euch am geeignetsten ist hängt damit zusammen, wie Ihr und was Ihr spielt.
Es ist empfehlenswert nach dem Kauf die Saiten zu tauschen und am Besten fangt
Ihr mit weichen Saiten an zu üben. Das schont die Fingerkuppen und Ihr werdet
im Laufe der Zeit auch mal Mediums und harte Saiten ausprobieren. Besonders bei
Plektrum Spielweisen ist es empfehlenswert harte Saiten aufzuziehen. Zupft Ihr
eher, dann sind mittlere oder weiche Saiten zu empfehlen. Ihr dürft jedoch
niemals auf eine Konzertgitarre Stahlsaiten aufziehen. Die Konzertgitarre ist
dafür nicht geeignet und Ihr werdet sie damit zerstören.
Die Konzertgitarre
Die Western Gitarre ist für den Anfänger optisch kaum auf den ersten Blick von der Konzertgitarre zu unterscheiden. Schaut man allerdings einmal genauer hin, so wird man feststellen, daß es doch einige grundlegende Unterschiede gibt, die nicht von kleiner Bedeutung sind.
Zum einen ist die Western Gitarre stabiler gebaut. Wenn man einmal auf die Form der Konzertgitarre zum Vergleich schaut, so wird man feststellen, daß die Konzertgitarre eine schlanke "Tailie" hat und unten breit wird. Die Westerngitarre hat eine dagegen eher klobige Form. Sie erscheint breiter und etwas größer.
Zudem liegt ein weiterer Unterschied darin, daß Western Gitarren mit Stahlsaiten bespannt werden. Das erzeugt einen
"wärmeren" und langanhalternden Ton, als bei der Konzertgitarre. Zur Tonlänge sagt man auch Sustain. Die Westerngitarre
hat also mehr Sustain, als die Konzertgitarre. Das heißt aber nicht unbedingt, daß die Konzergitarre Die Western-Gitarre - deutlich bauchiger
schlecht ist. Sie klingt einfach anders.
Die Saiten sind aus Stahl. Das ist auch der Grund für den Sustain. Sie klingen länger aus. Allerdings sind Stahlseiten schwerer zu spielen und Anfänger jammern schnell, daß die Saiten sich in die Fingerkuppen schneiden. Wie Ihr seht hat alles Vor- und Nachteile. Ein weiterer Nachteil für den Anfänger ist bei den Western Gitarren, daß die Abstände der Saiten zueinander geringer ist, als bei der Konzertgitarre und deshalb ein wenig schwieriger zu erlernen ist. Vor allem am Anfang hebt das die Frust um einiges. Im Zweifelsfall lieber erst auf eine Einsteiger Konzertgitarre zurück greifen. Wenn Ihr einmal spielen könnt, werdet Ihr auch sicher noch mehr Klangunterschiede feststellen, als am Anfang und eher bereit sein mehr Geld für eine Gitarre auszugeben.
Um eine E-Gitarre zu kaufen bedarf es schon einiger Informationen. Ihr solltet in erster Linie nach Modellen der Marken "Gibson" und "Fender" schauen. Bevor Euch der Preis umfallen läßt sei dazu gesagt, daß diese Gitarren Euch nur zur klanglichen Orientierung dienen sollen. Probiert einmal alle möglichen Modelle durch. Am Besten sagt Ihr dem Verkäufer, welche Musik ihr mit Eurer E-Gitarre einmal spielen wollt. Dann kann der Verkäufer Euch schon mal ein wenig in Richung Allround E-Gitarren, Rockgitarren, weich fast singende E-Gitarren und brachial anmutende Heavy Metal Gitarren einordnen.
Fassen wir also zusammen. 1. Ihr wißt welche Musikrichtung Ihr mit Eurer Gitarre und Band machen wollt und 2. habt Ihr etliche male in Eurem Musikgeschäft alle möglichen "Fender" und "Gibson" Modelle in der Hand gehabt. Nun werdet Ihr schon tendentiell sagen können, ob Euch eine von beiden Marken mehr oder weniger gefällt. Als Anhaltspunkt: Direkt beim ersten Spielen ist mir aufgefallen, daß mir eine Fender einiges besser in der Hand liegt.
Als nächstes solltet Ihr das Modell, was Euch klanglich und optisch am besten gefällt raussuchen. Jetzt nehmt Ihr
aber nicht die teuren Marken, sondern krallt Euch E-Gitarren, die meine modifizierte Fender
so ähnlich sind aber von deutlich billigeren Marken nachgebaut werden. Meistens fällt dem An-
Afänger klanglich kaum ein Unterschied zu einer 1000 Euro Gitarre auf. Jetzt
probiert Ihr wieder rum und geht mit dem von Euch favourisierten Modell einige günstige Marken durch. Ihr werdet auch
hier einige Favouriten entsprechend Euren Vorstellungen finden. Eine E-Gitarre für 200 Euro sollte es in etwa aber
schon sein.
Jetzt wißt Ihr also schon mal welche E-Gitarren Euch interessieren. Diese merkt Ihr Euch gut. Denn eine weitere wichtige Entscheidung fehlt noch. Ihr braucht einen Verstärker, an dem Ihr Eure Gitarre anschließt. Am Besten sucht Ihr Euch einen Verkäufer und laßt Euch Verstärker im Preissegment zwischen 300 und mehr Euro zeigen. Wobei 300 Euro Verstärker für den Anfänger mehr als genug bieten. Darunter preislich angesiedelte Amps klingen wie ein rostiges Scheunentor und Ihr werde wenig Freude daran haben. Um Euch einen Anhaltspunkt zu geben.
Mit Verstärkern der Marken VOX, Marshall und Line 6 könnt Ihr nichts falsch machen. Ich spiele seit Jahren einen VOX AD30VT und bin sowohl von der Bedienbarkeit, als auch von der Lautstärke und dem Klang mehr als zufrieden.
Es sei dazu gesagt, daß wenn Ihr in einer Mietwohnung spielt ein 15 Watt
Verstärker reicht. Ich wohne in einem Haus und habe
einen 30 Watt Verstärker. Das hört sich nach wenig an, ist aber brachial, wenn man überlegt, daß ich es kaum länger als 5
Minuten bei voller Lautstärke aushalte, wenn ich AC/DC Songs nachspiele. Und als AC/DC Fan sollte das etwas heißen.
Zudem vibrieren bei voller Lautstärke die Holzpanelen in der Decke.
Solltet Ihr in einer Band spielen, dann kauft Euch wenn Ihr zweifeln solltet einen 50 Watt Amp. Ein 100 Watt Amp ist brutal, aber wem Geld nicht so wichtig ist, sollte es sich überlegen zu einem Röhrenamp zu greifen. Das sind die Besten Amps überhaupt und wer einmal einen 100 Watt Marshall Röhrenamp gespielt hat, weiß was Sound ist. Zurück aber auf die Anfängerebene. Für gewöhnlich reichen also 15 Watt von VOX, Marshall oder Line 6 aus.
VOX AD30VT Verstärker + BedienfeldJetzt solltet Ihr überlegen, was der Amp alles können sollte. Für den
Anfänger macht
am meisten Sinn, wenn der Verstärker wie der VOX, den
ich besitze 15 verschiedene Amps und Effekte simulieren kann. Damit seit Ihr
bestens bedient. Sollte es Euch irgendwann doch nicht reichen, müßt Ihr
teuere Effektgeräte kaufen. Meiner Meinung ist es aber im Anfängerstadium
völliger Quatsch. Auch ich komme vollkommen mit den Sounds, die mein
Verstärker kombiniert mit meiner E-Gitarre liefert mehr als aus.
Ihr habt also Eure Favouriten an verschiedenen E-Gitarren an den Favouriten an verschiedenen Amps ausgetestet. Nun ist es Euch, Eurem Portmonai und Eurem Geschmack überlassen für welchen Amp und für welche E-Gitarre Ihr Euch entscheidet.
Zuletzt solltet Ihr Euch überlegen eventuell noch einen Fußschalter zu kaufen. Der wird am Amp angeschlossen und dient bei meinem VOX AD30VT dazu zum einen während des Spielens den eingespeichterten Kanal zwischen 1 und 2 zu wechseln. Zum anderen läßt sich mit dem zweiten Fußschalter ein Effekt hinzu oder abschalten. Dies ist besonders dann hilfreich, wenn Ihr einen Song spielt, in dem Effekte zugeschaltet bzw. weggenommen werden. Channel-Fussschalter
Meine Fender Squier habe ich als 3 Single Coil Version gekauft. Nach einer gewissen Zeit merkte ich, daß mir die Durchsetzungskraft auf dem Steg Single Coil fehlte. So entschloß ich mich dazu meine E-Gitarre umzurüsten auf einen Humbucker in Steg-Postion. Da mein Schlagbrett auch gegen ein weißes getauscht werden sollte, entschied ich mich für den Umbau in einem Abwasch. So ließ ich zunächst das Schlagbrett demontieren. Das weiße Schlagbrett wurde aufgesetzt und die beiden Single Coils in Hals- und Mittelposition wieder montiert.
Da ich den klassischen 3 Single Coil Stil von Fender beibehalten wollte, entschied ich mich dazu einen Mini Humbucker im Single Coil-Format einbauen zu lassen. So entstanden keine Sägespuren am Schlagbrett und rein optisch sah die Fender aus wie eine 3 Single Coil E-Gitarre. Dies ist besser im Bild zu sehen, wo Ihr erkennen könnt, daß der Humbucker am Steg nur die Größe eines einzigen Single Coils in Anspruch nimmt. Umbau auf Mini Humbucker in Stegposition
Ihr wollt bestimmt das Ergebnis dieser Veränderung erfahren. Als ich die E-Gitarre wieder abholte war ich natürlich stark am zweifeln, ob der Mini Humbucker meinen Ansprüchen genügen würde. Besonders wegen dem kleinen Format zweifelte ich. Allerdings zu unrecht. Der Humbucker erwies sich als Ausdrucksstärker im Klang und in der "Attack" als vermutet. Mir wurde sogar geraten nicht den stärksten Mini Humbucker zu wählen, denn mein Sound ist der von AC/DC - rockig und mit dem typischen "Brat-Sound".
Dank der Firma "Seymour Duncan" genieße ich seit dem Umbau einen Orginal AC/DC Sound in einer Fender schön unauffällig verpackt. Außerdem erhielt ich endlich ein weißes Schlagbrett, was das Outfit meiner Fender ein "Vintage" ähnliches Auftreten verleiht. Zuvor war nämlich ein hässliches Schlagbrett montiert, wie man es von Westerngitarren kennt. Nach dem Umbau ist die Squier in meinen Augen nahezu perfekt.