Spinnen und mehr bei Jörg Dallmann

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Acanthoscurria geniculata


 Brachypelma albopilosa


    Brachypelma boehmi


     Brachypelma emilia


     Brachypelma smithi


 Brachypelma schroederi


Chilobrachys guangxiensis


      Cupiennius salei


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Megaphobema robustum


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    Poecilotheria regalis


Psalmopoeus cambridgei


    Psalmopoeus irminia


     Theraphosa blondi


Cupiennius salei


Herkunft: Mexico, Mittelamerika

Lebensart: baumbewohnend

Körpergröße (ohne Beine): 2-3 cm

Wesensart: jagdspinnentypisch, flink, sehr schnell

Beschreibung: bezeichnend für diese Spinnen ist die parallele Beinhaltung des ersten und zweiten Beinpaares.

Terrarium: 20 x 20 x 20

Einrichtung: Erde oder Borke minimal in das Terrarium einfüllen und andrücken. Bieten Sie entsprechend der Spinnengröße ein Versteck an. Ein immer gefüllter Wassernapf darf nicht fehlen. Raumtemperatur reicht vollkommen aus. Für Klettermöglichkeiten ist zu sorgen, da das Tier in der Natur in Büschen und Bäumen lebt und ein ausgezeichneter Kletterer ist. Eine Ecke des Terrariums sollte feuchter sein, als der Rest damit die Spinne auch einen anderen Klimabereich aufsuchen kann.

Eignung: Für den Fortgeschrittenen Spinnenhalter. Die Bedinungen für die Spinne stellen eine etwas erhöhte Luftfeuchtigkeit dar, die sich automatisch durch das kleinere Terrarium einstellt. Das Problem für den Anfänger sehe ich in der blitzschnellen Reaktionsfähigkeit der Spinne. Eine solche Spinne kann bei Reinigungsarbeiten schnell die Flucht ergreifen. Deshalb sollte der Halter auch keine Berührungsängste mit der Spinne haben. Mir ist ein solches Tier beim Reinigen des Beckens im Bruchteil einer Sekunde vom Terrarium über meine ausgestreckte Hand auf meinen Kopf geflohen. Wer dann um sich schlägt ist nicht der geeigneste Halter für eine solche Spinne.

Mein Tier kaufte ich als juveniles Tier, mit einer Beinspannweite etwa von einer Euromünze von einem Züchter. Das Tier ist eine NZ von 10/06. Wenn man nicht Drosophila (Taufliegen) verfüttern will, sollte die Spinne nicht kleiner sein. Meine Spinne nimmt Heimchen der Größe 4 oder auch "small" problemlos an.

Die Beutefangeigenschaften von C. Salei sind außerordentlich geschickt. Durch Zufall konnte ich beobachten, wie die Spinne von der Terrarienscheibe aus eine fliegende Drosophila (Obstfliege) erbeutete, indem sie mit dem vorderen Beinpaar nach der Fliege schlug und in Bruchteilen einer Sekunde so aus der Luft fing, ohne ihre Position dabei zu verlassen. Das deutet auf den außerordentlich guten Sehsinn der Spinne und ihre Schnelligkeit gegenüber Vogelspinnen hin.

                           

    Terri meiner C. Salei 01/08                          Spinne gut getarnt auf Ast 01/08                  nach erfolgreicher Häutung 02/08

                           

      Spinnenunterseite 02/08                            gefräßige Spinne nach H. 02/08                   typische Voderbeinhaltung 02/08

                           

          Makroportrait 04/08                                       Pilz im Terrarium 04/08                            nach 1 weiteren Häutung 04/08

                           

                 noch eine..                                              ..Häutung später 06/08                              Bauchseite von C. Salei 12/08